Die Kirche dient seit 1949 der katholischen Gemeinde als Gotteshaus. 1667 wurde sie als Friedhofskirche geweiht.
1901 fand in Eisenberg nach fast 400 Jahren der erste katholische Gottesdienst statt. Der Pfarrer pendelte schon damals aus Gera ins Holzland, um die Gläubigen zu sammeln.
Als Friedhofskirche gebaut, zum Proviantlager und Lazarett von durchziehenden Soldaten 1813 beschlagnahmt, lange leer stehend, zur „Heldengedenkstätte“ in der Zeit des Nationalsozialismus missbraucht, stand sie kurz nach Kriegsende 1945 vor dem Abriss.
Nach einer provisorischen Renovierung 1949 übernahm die katholische Gemeinde das Kirchengebäude und feierte dort katholische Gottesdienste. 1951 erfolgte ein grundlegender Umbau des Innenraumes, die Kirche erhielt eine Sakristei, das hängende Kreuz sowie Altar und die Kanzel.
Schon 1939 wurde das Haus in der Jenaer Strasse 12 von der Gemeinde erworben. Bis heute dient es als Gemeindehaus, in dem vielfältiges Gemeindeleben stattfindet und als Wohnsitz für einen Priester im Holzland.
Menschen haben durch Überzeugung und als Teil einer gelebten Tradition den christlichen Glauben weiter gegeben. Das Gleiche soll auch für die Gegenwart und Zukunft gelten.

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