Kirchenrat

Recht und Pflicht des Kirchenrates ist es,

  • dem Pfarrer bei der Verwaltung des pfarrlichen Vermögens beratend und helfend zur Seite zu stehen,
  • die pfarrlichen Haushaltspläne zu beschließen, die Haushaltsdurchführung gemäß den Haushaltsrichtlinien zu überwachen und die Jahresrechnungen zu bestätigen,
  • zusammen mit dem Pfarrer die Aufsicht über die Tätigkeit von Mitarbeitern zu führen, deren Aufgabe auf dem Gebiet der pfarrlichen Vermögensverwaltung liegt.

Dabei soll der Kirchenrat in seinem Aufgabengebiet das Wohl der Pfarrgemeinde fördern und zur Verwirklichung des Auftrages der Kirche nach Kräften beitragen.

Der Kirchenrat hat darüber zu wachen und dafür zu sorgen, dass insbesondere

  1. das pfarrliche Vermögen nicht verloren geht oder Schaden leidet,
  2. das Eigentum an pfarrlichem Vermögen gesichert wird, wie es auch nach weltlichem Recht erforderlich ist,
  3. die Vorschriften des kirchlichen und des weltlichen Rechts sowie alle Bestimmungen beachtet werden, die von dem Stifter, dem Spender oder der zuständigen Autorität erlassen worden sind,
  4. die Vermögenseinkünfte und Erträgnisse genau und zur rechten Zeit eingefordert und sicher verwahrt werden sowie nach dem Willen des Stifters und den Rechtsvorschriften entsprechend verwendet werden.
  5. finanzielle Rücklagen gebildet und entsprechend den diözesanen Bestimmungen nutzbringend angelegt werden,
  6. eine ordnungsgemäße Inventarisierung und Buchhaltung gewährleistet ist,
  7. Dokumente, Akten und Belege, auf die sich Ansprüche vermögensrechtlicher Art gründen, gebührend geordnet und in einem geeigneten Archiv aufbewahrt werden.