Vor der Reformation gehörte Gera anfangs zum Bistum Naumburg und war später Sitz eines Dekanats innerhalb des Archidiakonats Zeitz.

Nach der Reformation war die Stadt über viele Jahrhunderte fast ausschließlich protestantisch.
Im 19. Jahrhundert zogen wieder Katholiken nach Gera, die 1894 eine eigene Kirchgemeinde gründeten und eine Fabrikhalle zur Kirche St. Elisabeth umbauten, zu der auch die Katholiken benachbarter Städte und Gemeinden gehörten.

Am 15. März 1903 wurde unsere Kirche geweiht und dem Schutz der hl. Elisabeth anvertraut.
Im gleichen Jahr wurde auch die katholische Schule gegründet.
Am 08. Juni 2002 feierten wir die Grundsteinlegung und am 15.11.2003 die Weihe der neuen St. Elisabeth Kirche.
Die große moderne Kirche St. Elisabeth prägt mit ihrem besonderem Mauerwerk und dem separat stehenden Glockenturm das Stadtbild von Gera ganz entscheidend.

Gera ist heute Sitz eines Dekanats innerhalb des Bistums Dresden-Meißen.
Zur Pfarrei St. Elisabeth gehören auch die Filialkirchen St. Jakobus in Gera-Langenberg und Maria Geburt in Ronneburg.